ELF-Kombi-Halle für den Familienbetrieb Markwort in Lengede-Barbecke im Landkreis Peine
In der Ausgabe 19/2021 berichtet die Zeitschrift Land & Forst über eine landwirtschaftlich genutzte Kombi-Halle, die ELF für den Betrieb der Familie Markwort im Landkreis Peine geplant und gebaut hat.
Denn Hallenbau ist Vertrauenssache
Ein Gebäude wird für Jahrzehnte, oft Jahrhunderte, gebaut. Davon kann Familie Markwort in Lengede-Barbecke (Landkreis Peine) viel erzählen. Vor allem, wenn es im Betrieb durch die nächste Generation eine neue Ausrichtung gibt.
Für Ackerbauer Olaf Markwort scheint es kein Problem zu sein: „Meine Söhne Phillipp und Oliver sind auch mit Herzblut Landwirte. Da war es klar, dass mit ihnen neue Ideen kommen.“ Neuster Zweig ist mittlerweile der Möhrenanbau geworden.
190 Hektar bewirtschaftet die Familie mit Zuckerrüben, Weizen, Raps und Mais. Auf neun Hektar wachsen Möhren, bald auch Biomöhren. Als die neue Idee vor drei Jahren aktuell wurde, musste man sich auch auf eine neue Halle einigen. Standort und ein Baupartner mit der Firma ELF waren schnell klar. Markwort: „Wir haben in den Gesprächen unsere Wünsche geäußert und sind dann zügig gemeinsam zu einer Lösung mit dieser Spezialhalle gekommen.“
Noch einige weitere Infos zur Halle: Die Dachneigung liegt bei 15 Grad, mit einem 6 m Vordach und der Giebelüberstand beträgt 25 cm an beiden Seiten. Im ersten Hallenteil (Getreidelager) sind die Trapezbleche polyesterbeschichtet mit einer Vliesunterseitenbeschichtung. Dazu ELF-Geschäftsführer Klaus Brüggemann: „Bei uns haben professionelle Beratung und bedarfsorientierte Planung oberste Priorität. Dazu hat unser Fachberater Bernd Meyer in ausführlichen Gesprächen mit Familie Markwort die speziellen Bedürfnisse des Betriebes an die neue Halle herausgearbeitet. Das Ergebnis ist diese besondere Hallenlösung mit Kombination von isoliertem und nicht isoliertem Teil, die von unserem geschulten Partner, der Firma Riediger aus Braunschweig, montiert wurde.“ Text und Bilder: Cord Leymann, Land & Forst
Zuversicht: ELF ist bislang gut durch die Pandemie gekommen.
Der Geschäftführer der Firma ELF, Klaus Brüggemann, sagt zur momentanen Situation des Unternehmens: „Wir haben uns 2020 relativ gut geschlagen und sind, Stand Mitte Mai 2021, gut durch die Pandemie gekommen. Natürlich hat es auch mal gehakt, aber die Auftragsbücher sind gut gefüllt. Wir sind zufrieden. Ein wenig Sorge bereitet uns gerade der Stahlpreis und der eine oder andere Materialengpass.“
Man sei weiterhin einer der führendenden Anbieter von Stahlhallen und stehe für Zuverlässigkeit und Qualität. „Wir beschäftigen am Standort Holzminden knapp 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bereichen Produktion, Verwaltung und Vertrieb und konstruieren, produzieren und montieren bundesweit und in angrenzenden Ländern Stahlhallen“, so Brüggemann.
Mit dem ELF-Hallenprogramm könne man fast alle Wünsche vom guten, preiswerten Bauen für Landwirtschaft, Handwerk, Gewerbe und Industrie erfüllen. Ob als Neubau im Industriegebiet oder als Anbau mit komplexen und speziellen Konstruktionen. Als Hallenbauspezialist könne man auf mehr als 4.500 fertige Stahlhallen in Deutschland, Österreich und der Schweiz blicken.
Der Geschäftsführer weiter: „Unsere Philosophie basiert auf vertrauensvoller Partnerschaft. Das Streben nach Zufriedenheit und dauerhafter Zusammenarbeit sowohl mit unseren Kunden als auch mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Grundlage unseres täglichen Handelns bei ELF Hallenbau. Qualität und Termintreue ist für uns genauso selbstverständlich wie die verabredungsgemäße Auftragserfüllung.“
Das Besondere an dieser Satteldachhalle ist die Kombination aus einem isolierten und einem nicht isolierten Hallenteil: Breite 30 m, Länge 48 m, Traufenhöhe 7 m und Firsthöhe 11,40 m. Durchdachte Lösung für eine Getreidelagerhalle: Die Pfeiler befinden sich auf der Mauer. An den Traufenseiten ist jeweils eine 3 m hohe Schüttwand aus Stahlbeton eingebaut worden. Der Hallenteil mit dem belüfteten Getreidelager hat eine Größe von 28 x 30 m. Der Lichtfirst im Getreidelager hat die Maße 26 x 2 m und ist mit fünf Klappen ausgestattet, die jeweils eine Länge von ca. 2.20 m haben.